Oft spielt einem das Leben übel mit.

Man plant, freut sich auf die Zukunft und dann BAMMMMM reißt es einen von den Füßen.

Man hat Angst! Weint! Fühlt sich hilflos! Verzweifelt!

Man sieht seine Hoffnungen davon schwimmen.

Nicht damit genug, NEIN....

Der eigene Körper rebelliert und man bekommt schmerzen.

Fieber und noch mehr Schmerz. Man geht in die Knie und denkt irgendwie geht es weiter.

Man versucht aufzustehen und kämpft täglich gegen die Tränen. Aber irgendwann schafft man es nicht mehr und der Körper versagt. Man schafft es nicht mehr allein aufzustehen.

Man kommt ins Krankenhaus und man denkt oh nun wird alles gut. Aber auch hier habe ich mich geirrt. Sie fügten mir noch mehr Schmerz zu bis hin zu dem Gedanken: Lasst mich sterben! Die Gedanken klammern sich an die schönen erinnerungen! An die Tochter, den Partner, die Freunde....

Am nächsten Tag geben sie dir Medikamente und du bekommst einen Allergieschock....

Schmerz und Angst sind nun dein ständiger Begleiter. Dann die Diagnose.....

Alle Venen sind zu und sie müssen durch die Halsvene einen Zugang zum Herz legen.

Das Herz zerspringt vor Angst und man weint.... weint so sehr, dass man selbst denkt man wird nie wieder die Sonne sehen. Dann der Schmerz, dem sie einen zufügen.... Das Herz schlägt vor Angst bis zum Hals. Und man fragt sich, Ist da jemand, der einen vermissen würde, wenn das alles schief geht? Jeder ist ersetzbar. Vielleicht sind einige ohne mich besser dran?!?

Man betet, dass es schnell vorbei geht und denkt an seine liebsten. Aber man fühlt sich einsam und allein!

Man versucht stark zu sein, wie sonst auch aber ich weiß, dass ich es diesmal nicht in der Hand habe, wie das Ergeniss aus geht. Man fühlt sich so hilflos und allein gelassen. Man fragt sich, warum muss ich soviel immer allein durch machen. Warum kann mein Partner nicht bei mir sein? Wieso muss ich immer solche Schmerzen immer wieder erleiden?

Dann sag ich mir, weil es vielleicht sonst ein anderer ertragen muss und diese Person es vielleicht nicht so weg stecken kann wie ich. Der liebe Gott wird sich dabei schon was gedacht haben warum ich so viele Prüfungen durch machen muss.

Ich ertrug Leid, Demütigung und Schmerz schon seit der Kindheit. Und ich bin immer wieder aufgestanden. Aber manchmal fragt man sich wofür?

Dann seh ich in die Augen meiner Tochter, in ihr Herz. Höre die Stimme meines Partners der sich Sorgen macht und ich weiß wieder wofür es sich zu Leben lohnt!!! Vielleicht muss ich die Situation allein durchstehen aber meine Famile steht zu und hinter mir.

Schmerzen kommen und gehen aber die Liebe die man bekommt, lassen die Tränen schnell trocknen. Sie glauben an mich und brauchen mich.

Vielleicht fühlt man sich allein und hilflos aber man ist nie wirklich allein. Denn auch wenn es die Zeit nicht erlaubt, nimmt man sich die Zeit und meldet sich. Dann weiß man, man wird nicht vergessen. Man ist dieser Person nicht egal!

Schmerz und Angst sind dann erträgleich, weil da jemand ist, der dich braucht und liebt!

 

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